Symbole

BESCHREIBUNG DER SYMBOLE

BUDDHAS AUGEN blicken in alle vier Himmelsrichtungen und symbolisieren so Buddhas Weisheit und Fähigkeit, alles zu sehen. Das einem Fragezeichen ähnliche Abbild zwischen den Augen ist das in Nepal gebräuchliche Zeichen für die Zahl 1, die auf die Einheit aller Dinge und auf die einzige zur Erleuchtung führende Lehre - d.h. die Lehre Buddhas – hinweist. Darüber steht das „Dritte Auge“, das auch das Weisheitsauge genannt wird.

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DIE ACHT GLÜCKSSYMBOLE (Ashtamangala) sind im tibetischen Kulturraum weit verbreitet. Sie bilden die wohl populärste und zugleich älteste Symbolgruppe mit Vorläufern im indischen Buddhismus sowie im Hinduismus und Jainismus. Ihr Symbolgehalt wird etwas unterschiedlich erläutert. Oft ist die Bedeutung der einzelnen Glückssymbole einander gegenüber nicht klar abgegrenzt. In den kanonischen Schriften finden sich auch Zuordnungen zu den „Tugenden des Buddha.“ Die 8 Glückssymbole sind: der UNENDLICHE KNOTEN, der LOTOS, die SIEGESFLAGGE, das RAD DER LEHREN, die SCHATZVASE, das GOLDFISCHPAAR, der SONNENSCHIRM, die MEERMUSCHEL.

Der UNENDLICHE KNOTEN oder SHRIVASTAVA (tibetanisch dpal be’u) Der Knoten ist eines der 8 Glückssymbole, das die Lehre des Abhängigen Entstehens und ihre Vereinbarkeit mit der Leerheit darstellt. Zugleich bringt dieses Glückszeichen auch die grenzenlose Erkenntnis desErleuchteten und die Einheit von Weisheit und Mitgefühl zum Ausdruck. Der Knoten zeigt auch an, dass kein einziges Phänomen unabhängig von den anderen Erscheinungen existieren kann. In seiner geschlossenen Ausgewogenheit symbolisiert der unendliche Knoten auch ganz allgemein Harmonie, günstige Umstände und zudem in seiner Endlosigkeit oft auch ein langes Leben.

Der LOTUS ist das Sinnbild vom Aufstieg des Bewusstseins zur höchsten Vollkommenheit, zur Erleuchtung. So wie der Lotus, der im Schlamm wurzelt, dann an die Wasseroberfläche strebt und sich dort als Blüte entfaltet, so führt auch der Weg des menschlichen Geistes aus der Dunkelheit der Unwissenheit zum Licht der Erkenntnis.

Die SIEGESFLAGGE ist eine der 8 Glückssymbole des tibetischen Buddhismus. Sie symbolisiert den Sieg der buddhistischen Lehre über alle schädliche, Unheil bringende und verwirrende Kräfte. Auf der persönlichen Ebene repräsentiert die Flagge den Sieg der drei Tore, von Körper, Rede und Geist, über ihre negativen Aspekte und Hemmungen. Vor allem symbolisiert diese Flagge den Sieg der Erkenntnis über alle Formen der Unwissenheit.

Das RAD DER LEHRE (tibetanisch khor lo) ist das Symbol der buddhistischen Drei Höheren Schulungen: 1. Die ethische Disziplin bildet die Nabe; 2. die messerscharfen Speichen, die wie das Weisheitsschwert von Manjushri die Unwissenheit und damit die Wurzel des Daseinskreislaufs durchschneiden, repräsentieren die Weisheit; 3. die konzentrierte Sammlung bewahrt vor den Ablenkungen und gewährt, wie die Felge des Rades, Stabilität. In den meisten Darstellungen besitzt das Rad der Lehre 8 Speichen, Symbole des Achtfachen Edlen Pfades zur Befreiung. In der Symbolik stimmt dieses Glückszeichen mit dem Rad eines Streitwagens überein, mit dem die Feinde bezwungen werden. Denn die Einheit von Ethik, Konzentration und Weisheit ist die „Waffe”, mit der die eigentlichen Gegner, die eigenen verblendeten Handlungen und Geistesplagen besiegt werden.

Die SCHATZAMPHORE enthält die spirituellen Schätze des Buddha und wird nie leer, ganz gleich wie viel man ihr entnimmt. Die Amphore stellt eine der 8 glückverheißenden Symbole des tibetischen Buddhismus dar. Das Gefäß, gefüllt mit kostbaren Opfergaben, wird häufig auf Altäre gestellt. Solche Schatzamphoren wurden auch neben Bergflüssen und -wegen vergraben, denn man glaubte, dass sie auf die Umgebung günstig wirken.

Das GOLDFISCHPAAR entstand als altes vorbuddhistisches Symbol der beiden heiligen Flüsse Indiens, Ganga und Yamuna. Im Buddhismus symbolisieren die goldenen Fische Glück, denn sie geniessen im Wasser völlige Freiheit. Sie repräsentieren Fruchtbarkeit und Wohlstand. Fische schwimmen oft in Paaren, und in China symbolisieren sie eheliche Einheit und Treue. Daher ist ein Fischpäärchen ein beliebtes Hochzeitsgeschenk. Sowohl Jesus Christus als auch Buddha sind als „ Menschenfischer“ bekannt, weil sie die Sterblichen aus dem Meer des Leidens retteten.

Der SONNENSCHIRM symbolisiert die Kühle der Schatten, Schutz vor der Hitze des Leidens, der Lust und anderen geistig schädlichen Kräften. Der Schirm wird über einem wichtigen Schild oder dem Bild einer Gottheit getragen, um zu zeigen, dass die Person oder das Symbol unter dem Dach in der Tat das Zentrum des Universums ist. Regenschirme scheinen besonders wichtig in Prozessions- Riten zu sein, gleich einem mobilen Tempel. Auf derartigen Darstellungen des Buddha sieht man häufig prunkvolle und großese Dächer.

Das MUSCHELHORN
Dieses rechtsläufige Schneckengehäuse steht für den Ruhm der Lehre Buddhas, der sich wie der Klang des Muschelhorns nach allen Seiten ausbreitet. Daneben symbolisiert es Macht und Unabhängigkeit.

DIE GEBETSMÜHLE besteht aus einem Drehzylinder aus Metall oder Leder, der auf einem Holzstiel steckt in dem sich eine Papierrolle befindet, auf die tausendfach das segensreiche Mantra Om Mani Padme Hung gedruckt ist. Dasselbe Mantra, das zur Anrufung des Bodhisattvas des Mitgefühls (Avalokiteshvara) verwendet wird, findet sich häufig auch auf dem Drehzylinder selbst, nebst Darstellungen der 8 Glückssymbole, Dakinis oder Schutzgottheiten. Der tibetischen Überlieferung zufolge hat das Drehen einer Gebetsmühle eine multiplizierende Wirkung der dabei rezitierten Mantras.

DAS AUGE SHIVAS
Dieses Zeichen auf der Stirn des Hindu-Gottes markiert das Dritte Auge und symbolisiert die alles durchdringende Weisheit, die jenseits der Welt der Erscheinungen alles zu erkennen vermag. Darüber hinaus steht es für die sowohl schöpferische als auch zerstörende Kraft Shivas, für den zyklischen Kreislauf des Lebens, der ständigen Veränderung als universelle Gesetzmäßigkeit, für spirituelles Wissen und kreative Inspiration.

KALACHAKRA
In diesem Zeichen verdichtet sich das Kalachakra-Tantra, einer der komplexesten Lehrsysteme, die der tibetische Buddhismus kennt. In diesem tantrischen Text vom „Rad der Zeit“ (Kalachakra) ist auch die Überlieferung von Shambhala eingewoben, einem paradiesisch anmutenden Reich, in dem eine Dynastie erleuchteter Könige regiert. Das Ziel einer Kalachakra-Initiation besteht darin, die spirituelle Reife zu erlangen, um in Shambhala wiedergeboren zu werden.

VAJRA
Der doppelstrahlige Vajra (Donnerspeer) ist eines der wichtigsten Symbole und gleichzeitig Ritualgegenstände im tantrischen Vajrayana -Buddhismus, der seinen Namen direkt davon ableitet. Der Sanskritbegriff Vajra bedeutet „hart“ oder „mächtig“. Die tibetische Entsprechung Dorje steht für den König der Edelsteine, den Diamant, dessen Reinheit und Härtegrad ein passendes Bild für den zentralen Begriff der Leerheit aller Erscheinungen ist. In der Essenz symbolisiert der Vajra die Undurchdringlichkeit, Unaufbrechbarkeit, Unteilbarkeit, Unzerstörbarkeit des erleuchteten Buddha-Geistes.

VISHVAVAJRA (doppelter Dorje)
Der vierstrahlige Donnerspeer symbolisiert die Unzerstörbarkeit spirituellen Wissens. Das Zeichen wird in Tibet oft für Siegelstempel benutzt und findet sich auf der Unterseite von Figuren. Der vierstrahlige Vajra (tib.: Dorje) weist in alle vier Himmelsrichtungen und steht somit für die Dhyani-Buddhas Amoghasiddhi, Akshobhya, Ratnasambhava und Amitabha, die im Mandala nach Himmelsrichtungen angeordnet sind und zugleich als deren Hüter gelten.

SCHLANGEN symbolisieren die Kundalini -Energie sowie Erneuerung, Fruchtbarkeit und Weisheit. Der Hindu-Gott Vishnu, der auf dem kosmischen Ozean ruht und auf seine Mission, die Rettung der Welt, wartet, wird von Schlangen getragen. Sie gelten als Hüter und Beschützer von Tempeln und heiligen Plätzen und werden dort zumeist an Eingängen abgebildet.

OM
Viele Religionen wurzeln in einer Dreiheit und im Hinduismus spiegelt sich diese im OM. Das Zeichen dafür ist aus drei Buchstaben zusammengesetzt: A, U und M. Diese repräsentieren die Trinität von Himmel, Erde und Unterwelt, aber auch die Götter Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Shiva (Zerstörer) und auf der menschlichen Ebene den Wach-, Traum- und traumlosen Zustand des Bewusstseins, der mit dem Göttlichen in Verbindung treten kann.

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OM MANI PADME HUM
Mit dem bekanntesten und am meist rezitierten Mantra des tibetischen Buddhismus wird Avalokiteshvara (tib.: Chenresig), der Bodhisattva des Mitgefühls, angerufen. Das sechssilbige Mantra steht auch für die 6 Existenzwelten: den beiden himmlischen Welten der Götter (OM und MA), die Welten der Menschen (NI), Tiere (PAD), Hungergeister (ME) und die Unterwelt (HUNG). Der Rezitation des Mantras wird läuternde Wirkung auf den durch Gier, Neid, Hass und Verblendung verunreinigten Geist zugeschrieben.

OM AH HUM MANTRA
Die heiligen Silben OM AH HUM wirken auf drei Bereichen, der äußeren, inneren und ätherischen Welt. In jedem dieser Bereiche steht OM für den Körper, AH für die Rede und HUM für den Geist. Diese drei Silben repräsentieren die transformierende Kraft von Körper, Rede und Geist der Buddhas.

YIN-YANG
Das aus dem chinesischen Taoismus stammende Yin-Yang-Symbol steht für die Polarität der männlichen und weiblichen Kräfte. Yin symbolisiert dabei das weibliche Prinzip, während Yang für das männliche steht. Wie das Symbol veranschaulicht, sind Yin und Yang nur gegensätzliche Aspekte des Einen, die sich gegenseitig bedingen und durchdringen. Nach taoistischem Glauben finden sich Yin und Yang in allen Erscheinungen, sowohl im Mikro- als auch im Makrokosmos.

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GANESHA ist einer der populärsten Gestalten in dem Hindu-Pantheon. Die elefantenköpfige Gottheit – Sohn von Shiva und Parvati - gilt als Weisheitsträger und ihm wird deshalb die Fähigkeit zugeschrieben, alle Hindernisse auf dem Weg der Erkentnis zu beseitigen. Aus diesem Grund wird er gerne von Studierenden angerufen und von denjenigen, die auf dem spirituellen Pfad voranschreiten wollen. Jedes kleinste Detail seiner Darstellung hat besondere Bedeutung; die schmalen Augen weisen auf das Konzentrationsvermögen hin, das notwendig ist, um große Ziele zu erreichen. Die großen Ohren weisen auf die Wichtigkeit hin anderen zuzuhören; der große Bauch steht für die Fähigkeit alles zu verdauen was das Leben bringt – Gutes und Schlechtes.

MANDALA ist ein Abbild des Kosmos, das als Schaubild aus geometrischen Mustern, aus Kreisen und Quadraten besteht. In ein Mandala tritt man ein, rein psychisch, in dem man es zur Kontemplation und Meditation benutzt oder psychisch und physisch, indem man einen Mandala-Tempel betritt. Der Borobodur auf der indonesischen Insel Java oder Samye, das älteste buddhistische Kloster Tibets, sind dreidimensionale architektonische Mandalas. Auch der Berg Kailash und seine Umgebung werden als ein Mandala der Natur verstanden, wobei die vier Quellen der vier großen Flüsse, die dort entspringen, als die vier Eingangstore gelten. Im tibetischen Buddhismus sind Mandalas häufig mit Gottheiten gefüllt, die nach Farbe und Himmelsrichtung angeordnet werden.

MANJUSHRI ist der Bodhisattva der Weisheit im tibetischen Buddhismus. Sein wichtigstes Attribut und Erkennungsmerkmal ist das Flammenschwert mit dem er das Dunkel der Unwissenheit zerteilt. Er wird mit gekreuzten Beinen auf einem Lotosthron sitzend dargestellt. Der weiße Lotos gilt als Symbol der Reinheit, da er im Sumpf wurzelt und dann an der Oberfläche des Wassers in reinster Schönheit zu erblühen – so wie sich der erleuchtete Geist aus dem Dunkel der Unwissenheit erhebt.

BUDDHA’S HAND, ABHAYA MUDRA im Buddhismus bedeutet das Sanskrit Wort Abhaya Furchtlosigkeit und Abhaya Mudra ist daher eine Schutzgebärde, die Angstlosigkeit anzeigt. Die Handhaltung steht auch für die spirituelle Macht des Buddha. Die offene, nach vorne gerichtete Handfläche wird auch als Gesti der Befriedung gedeutet.

DIE BLUME DES LEBENS
Die Blume des Lebens tritt in allen großen Religionen auf. Sie gilt sowohl in der jüdischen, christlichen, indischen, ägyptischen und japanischen Tradition als bedeutendes Symbol in dessen geometrischen Muster die fundamentale Form von Zeit und Raum verdichtet ist. Es ist das Grundmuster aus dem sich viele andere Symbole ableiten lassen wie der Samen des Lebens, der kabbalistische Lebensbaum oder Metatron´s Kubus. Die Blume des Lebens kann als Schaubild für Meditation und Kontemplation benutzt werden. Sie hilft die wahre Natur zu erkennen und tiefer liegende Ängste aufzulösen.

DER LEBENSBAUM ist ein uraltes universelles Symbol, das in vielen spirituellen Traditionen vorkommt. Es repräsentiert das Weltenzentrum und damit die Basis allen Lebens. Es symbolisiert auch die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Darüber hinaus repräsentiert es das Absolute und die Unsterblichkeit. Der Lebensbaum gilt auch als Zeichen der Weisheit, des Reichtums, der Fruchtbarkeit, der Schönheit und der Schöpfung.

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SRI YANTRA
Yantra ist ein geometrisches Muster, das in alter Zeit bereits als Schaubild für meditative Erfahrung benutzt wurde. Es versinnbildlicht göttliche Präsenz. Yantras bestehen aus miteinander verwobenen geometrischen Mustern, vorzugsweise aus Dreiecken, Quadraten und Kreisen. Im Zentrum ist ein Punkt (bindu), der von Dreiecken umgeben sein kann, die die Vereinigung der männlichen und weiblichen Polartäten symbolisieren. Andere Formen können Quadrate sein, die für die vier Haupthimmelsrichtungen stehen. Der Begriff Yantra kommt aus dem Sanskrit und besteht aus zwei Wörtern – “yan“, das „ordnen“ und „tra“, das „beschützen“ bedeutet. Es gibt viele Yantras, aber das kraftvollste von allen ist das Sri Yantra.

FLEUR DE LYS
Die “Blüte der Lilie” ist ein uraltes Symbol, das bereits in der mesopotamischen und ägyptischen Kultur verwendet wurde. Es steht für Königtum, aber auch für spirituelle Reinheit, Licht und Leben. In der christlichen Tradition gilt Fleur de Lys als ein Symbol für die heilige Dreifaltigkeit, von Gottvater, Sohn und dem Heiligen Geist, wobei letzterer ursprünglich weiblich war und Weisheit repräsentierte. Zum Beispiel im Lied des Salomon wird die „Lilie unter den Dornen“ erwähnt, die dort als Symbol für Maria interpretiert wird.

TIBETISCHE GEBETSFAHNEN haben viele verschiedene Bedeutungen, und es wird angenommen, dass sie Glück bringen. Tibetische Gebetsfahnen wurden ursprünglich als Talismane verwendet, um die Tibeter in Kriegeszeiten zu schützen. Auf tibetische Gebetsfahnen wurden Schutzsymbole wie Tiger, Seelöwen und Drachen, Gebete oder Botschaften der Hoffnung und des Friedens gestickt.

UNENDLICHKEIT
Das Symbol der Unendlichkeit stammt aus der arabischen Numerologie, die wiederum aus Indien inspiriert wurde. Die Schleifen repräsentieren die Balance von gegensätzlichen Polen – männlich und weiblich, Tag und Nacht, Dunkelheit und Licht. Weil die beiden Schleifen gleich groß und zudem miteinander untrennbar verbunden sind, symbolisieren sie die Gleichheit der Gegensätze. Das Zeichen der Unendlichkeit steht auch für Einheit, Ganzheit sowie Vereinigung und somit Auflösung der Gegensätze.

EINHORN
Das weiße Einhorn gilt als Symbol für magische Fähigkeiten, Wunder und Reinheit. Ein Pferd steht für Bewegung und Dynamik. Das Einhorn ist ein mythisch-spirituelles pferdeähnliches Tier, das die Fähigkeit besitzt alle Bereiche und Dimensionen zu durchdringen. Weiß ist die Farbe des Mondes und gilt deshalb auch als weiblicher Aspekt im Universum. Das „einhörnige Pferd“ repräsentiert die Einheit, die aus der Auflösung (Transzendenz) aller Dualität resultiert.

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SIEGEL DES SALOMON
Dieses Symbol ist auch als David-Stern oder sechseckiger Stern bekannt. Es wird angenommen, dass es einstmals in Salomon´s Fingerring eingraviert war und ihm magische Fähigkeiten verlieh, so dass er die Sprache von Vögeln und anderen Tieren verstehen konnte. In der Kabbala gelten die zwei miteinander verschlungenen Dreiecke die gegensätzlichen Kräfte, die im Menschen angelegt sind - gute und böse, göttliche und dämonische, geistige und körperliche. Die nach oben gerichteten Spitzen der Dreiecke stehen für die guten Taten, die mit Kräften des Himmels korrespondieren und eine Resonanz oder Rückfluss erzeugen, das durch die nach unten gerichteten Ecken symbolisiert wird. Das nach oben gerichtete Dreieck steht außerdem für das männliche Element Feuer und das nach unten weisende Pendant für das weibliche Element Wasser. Auch im Buddhismus kommt dieses Symbol vor. Dort werden neben den großen Dreiecken auch den sechs kleinen Dreiecken Bedeutung beigemessen. Diese stehen für die sechs Qualitäten, die es zu verwirklichen gilt – Weisheit, Konzentration, Fleiß, Geduld, Freigebigkeit und Disziplin.

DAS KELTISCHE KREUZ
Das Kreuz als Brennpunkt göttlicher Kräfte, symbolisiert Glaube, Hoffnung, Einheit und Verwandlung. Die frühesten Formen des keltischen Kreuzes wurden als Zeichen des universellen Sonnenkreuzes betrachtet, dem Kreuz Odin´s. Dieses Zeichen ist bereits seit der Bronzezeit bekannt. Im alten China stand es für Donner, Macht und Stärke. Es ist auch aus Babylon bekonnt. Dort erschien es auf dem Siegel des Sonnengottes Shamash. In der Astrologie wird es benutzt, um den Planeten Erde zu bezeichnen, wobei das Kreuz für die vier Himmelsrichtungen anzeigen. Als uraltes Symbol für die Sonne, dem König und für höchste spirituelle Kraft, adoptierten die frühen Christen dieses Symbol und transformierten es in das lateinische Kreuz. Es wird oft als eine Art Kompass gesehen, der uns sicher über den spirituellen Ozean leitet.

DER SALAMANDER
Da der Salamander als Kaltblütler die Sonne sucht, gilt er als Symbol für die lichtvollen Kräfte des Universums und für diejenigen, die nach dem Licht der Erkenntnis suchen. Im alten Ägypten steht der Salamander für Wohlergehen und Reichtum. Da der Salamander sich häutet gilt er zudem als Symbol für Veränderung, Verwandlung und Wiedergeburt. Salamander haben eine schützende Panzerhaut und daher werden sie als kraftvoller Talisman geschätzt.

HAMSA HAND
Zusätzlich zu ihrer primären schützenden Funktion, verspricht die Hamsa Hand Gesundheit, Glück und ein gutes Schicksal. Im Islam ist Hamsa als Hand der Fatima bekannt, der Tochter Mohammeds, während sie in der jüdischen Tradition als Hand der Miriam gilt, der Schwester von Moses und Aaron. Wenngleich die Hamsa Hand im Islam als auch im Judentum unterschiedlich in Erscheinung tritt, scheint erwiesen, dass sie auf eine gemeinsame phönizische Wurzel zurückgehen. Dort wurde dieses Symbol für eine uralte orientalische Göttin benutzt. Die Zahl Fünf (hamsa oder hamesh) repräsentiert die fünf Bücher der jüdischen Tora. Sie steht auch für den fünften Buchstaben des hebräischen Alphabets - „Heh“, einen der Namen für den Schöpfergott. Viele Juden glauben, dass die fünf Finger der Hamsa Hand an die fünf Sinne gemahnen, mit denen es gilt Gott zu ehren.

SHIVA LINGAM
In der Hindu-Tradition gilt das Symbol des Phallus (Lingam) für die Schöpferkraft des Gottes Shiva. Gleichzeitig ist der lingam ein Zeichen für die Fruchtbarkeit. In Verbindung mit dem Symbol der yoni, dem weiblichen Geschlechtsorgan, steht der lingam für die dualen männlichen und weiblichen Kräfte des Universums.

MAHAKALA ist eine zornvolle Gottheit und gilt im Vajrayana Buddhismus als Beschützer der buddhistischen Lehre (Dharma). Trotz des furchteinflößenden Aussehens gelten Dharmapalas als Bodhisattvas, die die Buddha-Natur verwirklicht haben. Die zornvolle Erscheinungsform symbolisiert auch die Fähigkeit Negatives in Positives umzuwandeln. Beispielsweise steht die fünfzackige Krone aus Totenköpfen für die Umwandlung der fünf Gifte – Hass, Neid, Gier, Unwissenheit und Eifersucht – in fünf Elemente der Weisheit.

PADMASAMBHAVA (der aus dem Lotos Geborene), in Tibet unter dem Titel Guru Rimpoche (der kostbare Lehrer) als zweiter Buddha verehrt, wurde er im 8.Jahrhundert vom tibetischen König Trisong Detsen nach Tibet geholt, um dort den Buddhismus indischer Prägung zu vermitteln. Seine Gestalt als Dämonenbezwinger ist so von Legenden überwuchert, dass er historisch kaum greifbar ist. Es scheint, dass er bei der Errichtung des ältesten buddhistischen Klosters Tibets – Samye – eine Rolle spielte. Auf ihn geht auch die älteste tibetisch-buddhistische Lehrtradition, der Nyngma-Orden, zurück. Das Mantra des Padmasambhava Om Ah Hum symbolisiert die erleuchtete Trinität einer Buddha-Natur; Körper, Rede und Geist.

RATNASAMBHAVA ist der gelbe Buddha des südlichen Viertel. Sein Name bedeutet "Der mit dem Juwel Geborene." Ratnasambhava ist einer der fünf transzendenten Buddhas (Dhyani Buddhas) und verkörpert die Umwandlung von Stolz in ausgleichende Weisheit. Sein Mudra ist die Wunschgewährungs-Geste (Varada-Mutra).

BUDDHA AMOGHASIDDHI i.e. FRUCHTLOSIGEIT BUDDHA
Amoghasiddhi verkörpert die Furchtlosigkeit und vollkommenes Tun. Seine Energie wandelt Neid und Eifersucht in allesvollendende Weisheit. Seine Himmelsrichtung ist der Norden, seine Farbe grün. Seine rechte Hand zeigt die Geste der Furchtlosikeit, seine linke die Meditationshaltung. Diese Mudras zeigen dem Suchenden den Weg, wie dieser Zustand erreicht werden kan. Das Doppelvajra ist ein Symbol, das ihm zugeordnet wird. Seine Gattin ist die grüne Tara und sein Symboltier ist Garuda, der Adler (ebenfalls ein Symbol für Vollendung). Man sagt diesem Bewußtseinszustand nach, daß er eine nicht zu trübende Glückseeligkeit beinhaltet. Amoghasiddhis Element ist die Luft. Er wird immer wieder mit grünem Körper abgebildet. Gottheiten, die ebenfalls grüne Körper aufweisen, werden seiner Familie zugeordnet. Von demjenigen, der diese Energie in sich verwirklicht hat, heißt es: "Für sie hat das Leben seine Schrecken verloren und das Leiden seinen Stachel. Denn sie erfüllen dieses irdische Dasein mit neuem Sinn, statt es zu schmähen oder um seiner Unvollkommenheit willen zu verachten." (http://www.tibet-galerie.de/symbole.html )

TARA - im Buddhismus ist Tara (Sanskrit Stern) eine Retterin. Die Göttin ist besonders beliebt in Tibet, Nepal und der Mongolei. In Tibet, wo Tara die wichtigste Gottheit ist, ist ihr Name sGrol -ma und bedeutet „sie, die rettet“. Das Mantra von Tara (om Tara tuttare ture svaha) die zweithäufigste Mantra in Tibet, nach dem Mantra zu hören ist Chenrezi (om mani padme hum). Der Göttin des universellen Mitgefühls, stellt Tara tugendhaft und erleuchtet dar. Es wird gesagt, dass ihr Mitgefühl für Lebewesen grösser als Mutterliebe sei. Sie bringt auch Langlebigkeit, schützt irdischen Reisen, und schützt ihre Anhänger auf ihrem spirituellen Weg zur Erleuchtung. Nach der buddhistischen Überlieferung, wurde Tara aus den Tränen des Mitgefühls des Bodhisattva Avalokiteshvara geboren. Es wird gesagt, dass er weinte, als er auf die Welt der leidenden Wesen blickte, und seine Tränen bildeten einen See aus dem ein Lotus wuchs. Als der Lotus sich öffnete, war die Göttin Tara enthüllt.

GRÜNE TARA (Sanskrit: Syamatara; Tibetisch: sGrol - ljang) ist eine Göttin der Aktivität voll jugendlicher Kraft. Sie ist die intensivere Form von Tara. Sie ist die Gefährtin von Avalokiteshvara und wird von vielen als ursprüngliche Tara angesehen. Im Buddhismus bedeutet die Farbe Grün Aktivität und Leistung. So ist auch Amoghasiddhi, der Gott der Aktion, mit der Farbe Grün verbunden. In den buddhistischen religiösen Ritualen besteht die Rolle der Grünen Tara hauptsächlich in der Rettung von Lebewesen. Ihre Anhänger glauben, die Grüne Tara hilft Gefahren, Ängste und Sorgen zu beseitigen. Ganz besonders verehrte man sie wegen ihrer Fähigkeit, die schwierigsten Situationen zu meistern. Man glaubt, dass die Grüne Tara sehr mitleidig ist und wenn man sie ruft, gleich zu Hilfe eilt.

DER GARUDA (tibetisch Khyung) ist ein göttliches Wesen – dargestellt als halb Vogel, halb Mensch – der als Beschützer der buddhistischen Lehre gilt, Gemäß dem tibetischen “Buch vom Leben und Sterben” war der Garuda bereits vollkommen entwickelt als er dem Ei entschlüpfte. Damit symbolisiert er die Buddha-Natur aller Menschen, die jeder bereits bei der Geburt in sich trägt und durch die buddhistische Praxis zum Erblühen gebracht wird.

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DER PFAU gilt als Symbol für Offenheit, Liebe und Schönheit. Im Buddhismus repräsentiert er Weisheit und die Fähigkeit negative Eigenschaften wie Ignoranz, Begierde, Hass und hinderliche Anhaftungen in positive umzuwandeln. Nach buddhistischer Auffassung verkörpert der Pfau die Eigenschaften eines Bodhisattva der Barmherzigkeit. So wie Bodhisattvas negatives Karma “essen” können, vermag der schöne Pfau giftige Pflanzen zu verdauen. Deshalb finden Pfauenfedern häufig bei buddhistischen Ritualen Verwendung oder werden auf Altären platziert.

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DER DRACHE symbolisiert Macht, Unabhängigkeit , Spiritualität , Weisheit und Schutz. Im Taoismus ist der Drache als Symbol für Veränderungen und Fortschritt. In China und Japan wird der Drache mit königlichem verbunden.

GA’U
Ein sehr beliebtes Schmuckstück unter den Tibetern. Man glaubt, dass es eine Schutzfunktion habe. Das Ga'u wurde von Männern und Frauen getragen, aber das Ga´u der Frauen war schöner und besser gestaltet, gleich einem Schmuckstück. Das Ga´u wurden als Talismane verwendet, um eine gefährliche und lange Reise, zum Beispiel über den Himalaya nach Indien, sicher zu überstehen. Die Ga'u enthalten Mantras und Amulette, die gegen dunkle Mächte und ungünstige Einflüsse der Planeten schützen. Um die Schutzfunktionen des Ga'u zu erhöhen, trugen viele Reisende einen Ga´u vorn, hinten und an beiden Seiten. Die Ga´u von verschiedenen Regionen unterescheiden sich auch im Design und Aussehen.

Quellen:
www.religionfacts.com
Kati Tarma “Kivide tervendav toime”
Trilok Chandra Majupuria ja Rohit Kumar "Gods, Goddesses and Religious Symbols of Hinduism, Buddhism and Tantrism"
Judy Hall “The Encyclopedia of Crystals”
Cally Hall "Handbooks Gemstones"
http://www.healing-crystals-for-you.com/zodiac-birthstones.html
https://www.gemsociety.org
http://www.examiner.com/article/myths-about-garnet-january-s-birthstone
http://meanings.crystalsandjewelry.com
http://www.estoniannyingmaencyclopedia.com
www.loitsukeller.ee
http://www.tibet-galerie.de
www.pixabay.com
http://www.shaolinchanqijian.com
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Green Tara painting by Zeng Hao